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    Traditionelle Chinesische Medizin

    Die traditionelle chinesische Medizin (TCM) beschreibt eine über 2000 Jahre alte Heilkunde aus China. Seit ihrer Gründung wurde die traditionelle chinesische Medizin immer weiter erweitert und verbessert. Diese Lehre betrachtet die Seele und den Körper als eine Einheit. Der ganzheitliche Ansatz der traditionellen medizinischen Medizin geht davon aus, dass psychische oder physische Beschwerden nur gelöst werden können, wenn ein körperliches und seelisches Gleichgewicht besteht. Die beiden Gegensätze Yin und Yang sind ein zentraler Punkt der traditionellen chinesischen Medizin. Die Übergänge zwischen Yin und Yang werden als fließend betrachtet. Die Organe des Menschen werden in der traditionellen chinesischen Medizin zwischen Yin und Yang unterteilt. Die Aufgaben der Yin-Organe, wie Lunge, Nieren, Leber, Milz und Herz, sind regulierender, produzierender und speichernder Natur. Die Zuständigkeit der Yin-Organe liegt bei den verschiedenen Körperflüssigkeiten, Blut und dem Qi. Das Wort Qi bedeutet übersetzt Energie und steht in der traditionellen chinesischen Medizin für die körpereigenen Abwehrkräfte. Die verschiedenen Yang-Organe sind der Magen, der Dünndarm, der Dickdarm, die Gallenblase, die Blase und der dreifache Erwärmer (reine funtionelle Struktur). Die traditionelle chinesische Medizin zählt die Verdauung zu den Aufgaben der Yang-Organe.

    Nur, wenn sich die Einheiten Yin und Yang im Gleichgewicht befinden und ausreichend Qi vorhanden ist, kann sich der Körper von seinen Krankheiten regenerieren.
    Die Behandlung von den verschiedenen Krankheitsbildern im Rahmen der traditionellen chinesischen Medizin stützt sich auf insgesamt fünf Säulen. Vier dieser Säulen befassen sich mit der äußerlichen Behandlung der Beschwerden. Die vier äußerlichen Behandlungsmethoden setzen sich aus Ernährung, Phytotherapie, Massage und Akupunktur zusammen.

    Bei der Akupunktur werden entweder die Akupunkturpunkte erwärmt (Moxibustion) oder die Akupunkturpunkte werden mit feinen Nadeln punktiert.
    Die traditionelle chinesische Medizin geht davon aus, dass der Fluss des Qi durch das Einstechen der Nadeln beeinflusst wird und somit die körpereigenen Abwehrkräfte gestärkt werden.

    Die Phytotherapie wird auch Pflanzenheilkunde genannt. Hierbei werden verschiedene Kräuter und Pflanzen als Medikamente eingesetzt.

    Die fünfte Säule der traditionellen chinesischen Medizin beschäftigt sich mit der Bewegungslehre. Die bekanntesten Bewegungsformen der traditionellen chinesischen Medizin sind Yoga und Qi Gong. Die verschiedenen Yoga-Übungen sollen ein Gleichgewicht zwischen Körper und Geist bewirken und sind aufgrund ihrer belebenden Wirkung auch außerhalb des asiatischen Raumes sehr beliebt. Bereits im Jahre 200 vor Christus wurden in einer Abhandlung über die chinesische Medizin verschiedene Übungen genannt, die dem Qi Gong ähneln.
    Den zahlreichen Übungen des Qi Gong wird eine gesundheitserhaltende Wirkung nachgesagt und so sollen diese Übungen präventiv wirken. Es gibt unterschiedliche Formen des Qi Gong, die unter anderem durch Kampfsportarten beeinflusst wurden. Neben der Bewegung, spielen auch die Atmung, die mentale Vorstellungskraft und die Entspannung eine wichtige Rolle beim Qi Gong.
    Mittlerweile ist die traditionelle chinesische Medizin ein fester Bestandteil des deutschen Gesundheitswesens. Insbesondere Patienten, denen die Schulmedizin keine Verbesserung oder Heilung ihrer Beschwerden in Aussicht stellen kann, werden an die traditionelle chinesische Medizin überwiesen. Obwohl die traditionelle chinesische Medizin bei solchen Patienten große Erfolge erzielt hat, ist sie in Deutschland nur teilweise anerkannt.

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